
Initiatorin:
- Renée Winkler
Mitglieder des Initiativ-Komitees:
- Isabel Fuchs
- Niousha Naderi
- Eva Luz
- Tamara Mägli
- Michael Burkhardt
- Nicolas Eichenberger
- Lysiane Lutz
- Andrea Strähl
- Armin Reitzle
Die Tauben-Initiative: aus der Bevölkerung, für Basel
Die Tauben-Initiative Basel-Stadt ist aus der Bevölkerung entstanden. Betroffene Menschen aus Basel haben sich organisiert, recherchiert, Lösungen verglichen und Verantwortung übernommen.
Sie ist kein Projekt von oben, sondern eine Antwort aus dem Alltag der Stadt.
Der Gegenvorschlag wurde nicht geschaffen, um das Problem wirksam zu lösen, sondern um der Initiative Wahlstimmen abzuziehen.
Es geht um Basel
Das Thema betrifft die ganze Stadt:
- öffentliche Hygiene
- Sauberkeit und Stadtbild
- Attraktivität Basels
- Image und Erscheinungsbild der Stadt
- Immobilienwerte
- Reinigungskosten
- Gastronomie, Gewerbe und Tourismus
- Vertrauen der Bevölkerung in wirksame Lösungen
Basel braucht deshalb eine echte Lösung – nicht ein Alibi-Pilotprojekt.
Was die Tauben-Initiative will
Die Tauben-Initiative verlangt ein wirksames und nachhaltiges Stadttaubenmanagement.
Unsere 7 Forderungen
- Reduktion der Stadttaubenpopulation von zurzeit geschätzt rund 8’000 Tauben auf ca. 3’000–4’000 Tiere
- Mindestens ein Taubenschlag pro Quartier mit mehr als 50 Tauben – sofern nötig
- Artgerechtes Futter in den Taubenschlägen und gezieltes Anfüttern in der Einführungsphase
- Bestandskontrolle durch Eieraustausch gegen Attrappen statt Tötung; Ausnahme: fachgerechte Euthanasie bei schwer leidenden kranken oder verletzten Tieren
- Tierärztliche Versorgung sowie offizielle Pflege- und wenn nötig Dauerpflegeplätze
- Fütterungsverbot ausserhalb der Taubenschläge beibehalten, damit die Tiere an die betreuten Standorte gebunden werden
- Vogelkundige Fachstelle und transparente Kommunikation gegenüber der Bevölkerung
Warum dieses Konzept funktioniert
Ein funktionierendes Taubenmanagement braucht drei Dinge gleichzeitig:
- genügend Reichweite und genügend Taubenschläge in allen Quartieren, in denen es zu viele Tauben gibt
- stabile Bindung an betreute Taubenschläge
- wirksame Kontrolle der Fortpflanzung durch Eiertausch
Nur wenn Tauben sich im Schlag wohlfühlen, dort fressen, bleiben und brüten, kann der Bestand durch konsequenten Eieraustausch nachhaltig sinken.
Fehlt einer dieser Punkte, wird das Problem nicht gelöst, sondern nur verschoben.
Warum der Eiertausch so wichtig ist
Wichtig ist zu wissen: Die heutige Stadttaube ist nicht mehr die ursprüngliche Felsentaube, die nur einmal pro Jahr im Frühling brütet.
Die Stadttaube wurde in den letzten Jahrtausenden durch den Menschen als Brieftaube sowie als Fleisch- und Eierlieferantin so angezüchtet, dass sie heute bis zu achtmal pro Jahr brüten kann.
Genau deshalb ist es so wichtig, an die Eier der Tauben zu kommen. Nur über die Bestandskontrolle durch Eiertausch kann die Taubenmenge nachhaltig minimiert werden.
Dieses Konzept funktioniert seit Jahrzehnten
Unser gewünschtes Konzept ist kein Experiment. Es funktioniert bereits seit Jahrzehnten in sehr vielen Städten in der Schweiz und in Europa.
Immer mehr Städte in der Schweiz, Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Italien, Österreich und in vielen weiteren Ländern kommen hinzu und praktizieren Taubenmanagement.
Nur dieses Vorgehen funktioniert gegen die Taubenproblematik, wenn man es richtig macht.
Vereinsarbeit spart Kosten und schafft Tragfähigkeit
Ein wichtiger Teil unseres Konzepts ist auch die Vereinsarbeit.
Durch die Annahme der Initiative können grosse Teile der Koordination der Taubenschläge und der Freiwilligenarbeit über einen Verein organisiert und getragen werden.
Auch durch Spenden, ehrenamtliches Know-how und Freiwilligenarbeit können Taubenschläge gebaut, betreut und unterhalten werden.
So können deutlich Kosten eingespart werden, ohne dass auf wirksames Taubenmanagement verzichtet werden muss.
Warum der Gegenvorschlag nicht funktioniert
Zu klein dimensioniert / zu wenig und zu kleine Taubenschläge
Geplant sind 5 kleine Taubenschläge für maximal 280 Taubenpaare. Bei geschätzt 7’000–10’000 Stadttauben sind das nur rund 5–7 % der Population.
Das reicht nicht, um in Basel eine Wirkung zu erzielen.
Zu wenig Futter – keine Bindung an den Schlag
Wenn im Schlag zu wenig Futter angeboten wird, suchen die Tauben weiter Nahrung auf Strassen, Plätzen, Balkonen und Fassaden.
Im Gegenvorschlag soll deutlich weniger Futter gegeben werden, als eine Taube zum Leben benötigt. Die Tauben sind gezwungen, draussen ihr Futter zu suchen. So entsteht keine Bindung an den Schlag.
Brut zulassen, Küken entnehmen und töten
Im Gegenvorschlag soll gebrütet werden, der Nachwuchs soll später aber entnommen und getötet werden.
Das ist kontraproduktiv. Die Tauben weichen wieder auf Fassaden, Innenhöfe und Balkone aus.
Abschüsse und Greifvogeleinsätze verschieben das Problem nur
Abschüsse und Greifvogeleinsätze an Hotspots treiben Tauben in andere Quartiere. Das Problem wird nicht gelöst, sondern verlagert.
Abschüsse lösen das Problem langfristig nicht. Freigewordene Plätze werden wieder aufgefüllt. Deshalb hat sich das Problem trotz jahrzehntelangem Schiessen in Basel nicht erledigt.
Kosten werden künstlich aufgebläht
Der Gegenvorschlag wird als günstiger dargestellt, während die Kosten der Initiative von der Regierung mit irreführenden Hochrechnungen künstlich nach oben getrieben und entsprechend kommuniziert werden.
Fazit
Die Tauben-Initiative bietet ein Konzept, das auf Bindung, Kontrolle und nachhaltige Reduktion setzt.
Der Gegenvorschlag ist keine Lösung. Er ist zu klein, zu teuer, zu widersprüchlich und nicht geeignet, das Problem nachhaltig zu beheben.
Zu teuer.
Zu wenig Reichweite.
Zu wenig Bindung.
Keine wirksame Bestandskontrolle.
Dafür verlorene Zeit, keine spürbare Entlastung für Basel und insgesamt viel zu hohe Kosten.
Unser Appell
Lassen Sie sich nicht von Schlagworten und schönen Formulierungen der Regierung und der Politik täuschen.
Entscheidend ist nur:
Wirkt die Massnahme – oder wirkt sie nicht?
Die Tauben-Initiative Kanton Basel-Stadt bietet die wirksamere Lösung.
Eure Tauben-Initiative Kanton Basel-Stadt
